Seelische Gesundheit

Gesundheit bedeutet nicht nur körperliche Fitness, sondern auch, dass sich Körper und Seele im Einklang befinden. Wie Sie die Ballance halten können, mit seelischen Problemen umgehen und diese vermeiden, erfahren Sie in dieser Themenwelt.

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FAQ

Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Krisen als Chance? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.

 
  • Welche Arten von Krisen gibt es?

    Welche Arten von Krisen gibt es?

    Man unterscheidet Krisen nach deren Auftreten und Bedeutung wie folgt:


    Lebenskrisen beziehen sich auf Besonderheiten und Entwicklungen in verschiedenen Lebensphasen. Fragen nach dem "Wer bin ich?", "Was ist meine Aufgabe im Leben?", der Angst vor Krankheiten oder dem Alter; Unsicherheit bei der eigenen sexuellen Orientierung können die betroffenen Menschen in erheblichem Maße in ihrer Leistungsfähigkeit, Zufriedenheit und Gesundheit beeinträchtigen.

    Veränderungskrisen gehören zum Leben und werden in der Regel positiv erlebt. Bei einer Überforderung können jedoch erhebliche Belastungen entstehen, die sich zu einer Krise entwickelt. Beispielhaft für eine Veränderungskrise sind: Schwangerschaft und Geburt eines Kindes, eine berufliche Neuorientierung oder ein Umzug.

    Traumatische Krisen entstehen meist aus einem unvorhersehbaren, sehr schmerzhaften Erlebnis. Diese können sein: der plötzliche Tod eines Angehörigen oder eines engen Vertrauten, Gewalttaten, Vergewaltigung, Naturkatastrophen (...).

  • Kann man sich auf eine Krise vorbereiten?

    Ist es möglich, sich auf eine Krise vorzubereiten?

    Auf manche Krisen kann man sich tatsächlich ein Stück weit vorbereiten. Das Ausmaß einer Krise ist im Voraus jedoch nur sehr schwer einzuschätzen.

    So können in finanziellen Krisen Rücklagen nicht nur beruhigend wirken, sondern auch kleine Finanzprobleme abfangen. Vielen Beziehungsproblemen kann durch offene Gespräche vorgebeugt werden.

    Eine Kündigung muss nicht das "Ende Ihrer Karriere" sein, sondern kann einen Neustart bedeuten. Nutzen Sie die Chance, sich neu beruflich zu orientieren, nicht Ihre Bedürfnisse an den Job anzupassen, sondern den neuen Job an Ihre Bedürfnisse. Überlegen Sie sich hierzu, was Sie von Ihrem Job erwarten, welche Aufgabenbereiche Sie gern abdecken möchten und wie dies zu vereinbaren ist.

    Seelische Krisen vorzubereiten heißt, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Selbstvertrauen und sich selbst motivieren können, sind maßgebend, um Krisen erfolgreich zu bewältigen ebenso wie die Zuversicht, in der Familie oder bei Freunden Rückhalt und Unterstützung zu finden. Auch Entspannungsübungen (Schauen Sie doch einmal in unsere Kursdatenbank, nach einem passenden Kurs) können helfen, damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können.


    Tipp: Überlegen Sie sich doch einmal, welche Krisensituationen in Ihrem Leben entstehen könnten und schreiben Sie auf, was Sie in diesen Situationen tun würden um die Krise möglichst positiv zu bewältigen. Damit Sie in der Krise einen kühlen Kopf bewahren, hängen Sie den Zettel an einer geeigneten Stelle wie Pinnwand, Kühlschrank oder an anderen prägnanten Stellen auf.

  • Wo finde ich in Krisen Hilfe?

    Wo finde ich Hilfe, wenn ich nicht mehr weiter weiß?

    Krisen können das ganze Leben von einer Minute auf die andere auf den Kopf stellen. Hilflosigkeit und Angst machen sich breit. In dieser Phase kann es helfen, wenn Sie sich mit Familienangehörigen und Freunden austauschen. Gerade Gespräche mit Menschen, die solche Situationen erlebt haben, können Ihnen Mut machen.
    Sollten Sie mit der Krise nur schwer oder gar nicht zurechtkommen, ist es ratsam sich professionelle Hilfe zu suchen. Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen bieten Einzel- und Gruppengespräche an. In akuten Situationen stehen Ihnen auch Krisendienste zur Seite.

  • Wann ist die beste Zeit, um in einer Krise Chancen zu erkennen?

    Woher weiß ich, wann die beste Zeit ist, um in einer Krise Chancen zu erkennen?

    Eine Krise besteht in der Regel aus vier Phasen:


    1. Phase: In der ersten Phase, unmittelbar nach dem Erkennen der veränderten Situation, wehren wir uns dagegen - wollen die Krise nicht wahrhaben. Das kann bis hin zur Verleugnung der Situation führen.

    2. Phase: Hier nehmen wir die Krise mit all ihren (negativen) Auswirkungen wahr. Gefühle von Hilflosigkeit, Verunsicherung, Angst oder Wut und "aus der Bahn geworfen zu sein". machen uns schwer zu schaffen.

    3. Phase: In der dritten Phase entwickelt sich allmählich wieder der "Überlebenswille" und wir halten Ausschau nach Lösungsmöglichkeiten und Auswegen aus der Krise.
    Ein möglichst klarer Blick auf die Situation hilft, die Chancen besser erkennen und nutzen zu können.

    4. Phase: In der letzten Phase einer Krise haben wir die Krise als Bestandteil unseres Lebens akzeptiert. Vielleicht erkennen wir sogar, dass wir durch sie wichtige Erfahrungen gesammelt haben und sie dadurch auch ihr Gutes hatte.

  • Gibt es "Verhaltensregeln" für eine Krise?

    Gibt es "Verhaltensregeln" die einem helfen, eine Krise zu meistern?

    Ein Patentrezept, wie man sich in einer Krise verhalten soll, gibt es leider nicht. Versuchen Sie, sich in einer Krisensituation nicht herunterziehen zu lassen, seien Sie nicht passiv sondern aktiv! Sorgen Sie für einen klaren Blick, um neue Wege und Chancen besser erkennen und nutzen zu können. Vertrauen Sie sich Menschen an, die Ihnen nahe stehen und holen sich dort Rückhalt und Unterstützung, tauschen Sie sich mit Gleichbetroffenen aus.
    Auch mit Hilfe von Entspannungsmethoden wie autogenem Training, Yoga oder progressiver Muskelentspannung können Sie lernen, mit Stresssituationen gelassener umzugehen.

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