2020-1.Quartal
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FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Rauchfrei? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
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Wann kann man sagen: "Ich bin Nichtraucher"?
Die echte Herausforderung besteht darin, dauerhaft die Finger von den Zigaretten zu lassen. Grund für Rückfälle ist oft purer Leichtsinn oder Stress. Manche denken nach einigen rauchfreien Monaten, sie können ja mal testen, ob es noch schmeckt. Am besten lässt man lebenslang die Finger vom Tabak ? wie bei anderen Süchten auch. Die meisten Rückfälle finden jedoch ein bis zwei Wochen nach dem Rauchstopp statt. Je länger Sie ohne Zigaretten durchgehalten haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, für immer Nichtraucher zu bleiben.
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Vorteile eines Rauchstopps
Raucherinnen und Raucher jeden Alters erleben eine rasche und umfassende Verbesserung ihres Gesundheitszustandes, wenn sie aufhören zu rauchen. Nur einige Beispiele über die Effekte: Schon nach wenigen Stunden wird der Körper besser mit Sauerstoff versorgt, nach 24 Stunden verringert sich das Risiko von Herzanfällen, nach zwei bis drei Tagen kann man besser riechen und schmecken. Nach 2-3 Wochen verbessern sich Kreislaufsituation und Lungenfunktion. Die Risiken für Schlaganfall, Lungenkrebs und andere Krebserkrankungen sinken mit jedem rauchfreien Jahr. Nach 15 Jahren ist das Risiko für eine koronare Herzkrankheit gleich dem eines Nichtrauchers. Die Lebenserwartung steigt damit insgesamt um durchschnittlich 10 Jahre.
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Craving
Das starke Verlangen bei einer Sucht wird auch als Craving bezeichnet. Craving führt oft dazu, dass Aufhörwillige wieder zur Zigarette greifen, weil Nikotin ihnen Linderung verschafft. Oft sind es nur Momente, in denen der Wunsch zu rauchen besonders stark ist. Ganz einfache ?Befehle? an unser Gehirn können hier helfen, etwa: Wenn der Drang zur Zigarette da ist, mache ich zuerst ein paar Liegestütze, trinke ein Glas Wasser, esse einen Apfel oder atme 10 Mal tief durch.
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Psychische Abhängigkeit
Die psychische Abhängigkeit hält oft länger an als die körperliche. Der Grund: Die Zigarette ist für Rauchende eine feste Gewohnheit und hat ganz unterschiedliche soziale und psychologische Funktionen. Sie kann Anlass für eine Pause und für den so wichtige Moment für sich selbst sein, sie schafft sozialen Zusammenhalt, etwa unter dem Rauchergrüppchen vor dem Lokal, sie kann helfen, Unsicherheiten oder Langeweile zu kompensieren und vieles mehr. Psychische Abhängigkeit meint die Koppelung des Rauchens an bestimmte Auslösereize ? Situationen und Ereignisse, aber auch körperliche Befindlichkeiten und seelische Stimmungen. Diese Situationen und Ereignisse von der Zigarette zu ?entkoppeln?, bis ein neues, alternatives Verhalten zur Gewohnheit geworden ist, braucht vor allem am Anfang viel Aufmerksamkeit.
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Körperliche Abhängigkeit/Entzugserscheinungen
Körperlich abhängig macht das im Tabak enthaltene Nikotin. Wenn dem Körper bei einem Rauchstopp das Nikotin entzogen wird, kommt es häufig zu Entzugserscheinungen wie starkem Rauchverlangen, Nervosität, Aggressivität, Schlafstörungen oder depressiven Stimmung. Die Stärke dieser Entzugsbeschwerden ist von Raucher zu Raucher sehr unterschiedlich. Selbst die hartnäckigsten Symptome verschwinden nach wenigen Wochen. Nikotinersatzpräparate können helfen, die Entzugssymptome in der ersten Zeit zu mildern.
Fit von klein auf -
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