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FAQ

Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Fasten? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.

 
  • Fastenkrise

    Wie bewältige ich die Fastenkrise?

    Fastenkrisen bedeuten, dass der innere Reinigungsprozess des Körpers in vollem Gange ist. Oft kommt es dann durch die Ausschwemmung der Giftstoffe zu unerwünschten Nebeneffekten wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Gönnen Sie Ihrem Körper in diesem Fall Ruhe. Machen Sie gegebenenfalls nochmals eine Darmentleerung und trinken Sie ausreichend, mindestens drei Liter am Tag. Ein halber Liter davon darf auch Gemüsesaft sein. Gehen Sie an die frische Luft. Spaziergänge kurbeln den Kreislauf an und sind gut für das allgemeine Wohlbefinden.

  • Sport

    Kann ich weiter Sport machen?

    Auf Bewegung sollten Sie auf keinen Fall verzichten. Bekommen die Muskeln während des Fastens keinen Reiz, bauen sich dort Eiweißstoffe ab und der Körper wird geschwächt. Außerdem fördert Bewegung das Ausscheiden von Abbauprodukten. Wie intensiv Sie Ihren Körper belasten können, ist individuell unterschiedlich. Grundsätzlich können Sie alle gewohnten Sportarten auch während des Fastens weiter betreiben, außer Extremsport. Übertreiben Sie aber nicht! Gerade in den ersten Tagen der Umstellung braucht der Körper oft mehr Ruhe. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören. Vermeiden Sie plötzliche Bewegungen wie Sprints, Schnellkraftübungen und schnelle Positionswechsel. Bewährt hat sich Nordic Walking. Die Belastung ist geringer als beim Joggen, aber es werden mehr Muskeln beansprucht.

  • Darmentleerung

    Geht?s auch ohne die unangenehmen Einläufe?

    Die Darmentleerung ist sowohl vor als auch während des Fastens wichtig. Doch auch ohne Einlauf können Sie dafür sorgen, dass der Darm von festsitzenden Schlacken befreit und durchgespült wird. Benutzten Sie dafür im Handel erhältliche Präparate wie beispielsweise Glaubersalz oder Rhizinusöl.

  • Wer darf nicht fasten?

    Wer darf nicht fasten?

    Kinder, ältere Menschen, Schwangere und Stillende sollten nicht fasten. Der Körper ist bei Kindern im Aufbau. Die Zufuhr von Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen sollte daher nicht unterbrochen werden. Bei Schwangeren und Stillenden können Giftstoffe, die beim Fasten abgebaut werden, in die Blutbahn oder die Muttermilch gelangen und dem Kind schaden. Auch Menschen, die unter Esssucht oder Bulimie leiden, sollten nicht fasten. Das gilt auch für Menschen mit Krebserkrankungen, chronischer Niereninsuffizienz, Tuberkulose, Herzproblemen, Leberfunktionsstörungen, Blutarmut, Diabetes und Suchtkrankheiten. Ebenfalls vom Fasten abzuraten ist Menschen, die unter schwerer seelischer Belastung leiden, Neurosen oder Depressionen haben. Prinzipiell sollten Sie sich vor dem Fasten von Ihrem Hausarzt durchchecken lassen und die Fastenkur unter fachmännischer Anleitung durchführen.

  • Nebenwirkungen

    Gibt es Nebenwirkungen?

    Oft kommt es, vor allem auch durch den Koffeinentzug, zu Kopfschmerzen. Während der Umstellung können außerdem Schlafstörungen, eine negative Stimmung und ein niedriger Blutdruck auftreten. Die Symptome verschwinden meist aber nach ein paar Tagen wieder. Normal ist ein säuerlicher Mundgeruch. Zitronensaft oder Tee helfen dagegen.

  • Sauna

    Darf ich in die Sauna?

    Saunieren ist für geübte Saunagänger auch während der Fastenkur eine hervorragende Regenerationshilfe für die Haut und den gesamten Organismus. Gehen Sie aber besser nicht alleine in die Sauna. Die Gefahr von Schwindelgefühl oder Übelkeit ist während des Fastens höher als sonst.

  • Die klassische Fastenzeit

    Wann ist die beste Fastenzeit?

    Die klassische Fastenzeit ist im Frühjahr. Denn diese Jahreszeit symbolisiert Aufbruch, Neuanfang, Kraft und Energie. Außerdem wollen viele nach der Winterzeit ein paar überflüssige Pfunde verlieren. Doch auch der Herbst ist beliebt. Viele nehmen diese Jahreszeit als Anlass, vor dem Winter besinnlicher zu werden und innere Einkehr zu suchen. Grundsätzlich können Sie aber das ganze Jahr über fasten. Wichtig ist, dass sie fasten, solange Sie gesund sind.

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