Junge Familie

Kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen? Nicht unbedingt. Diese Themenwelt informiert Sie über Kinderdepressionen, Haustier und Kind, ADHS und wie man Übergewicht beim Nachwuchs vorbeugen kann.

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FAQ

Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Depressionen im Kindesalter? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.

 
  • Woran erkenne ich, dass mein Kind eine Depression hat?

    Woran erkenne ich, dass mein Kind eine Depression hat?

    Die Symptome einer klassischen Depression sind Niedergeschlagenheit ohne aktuellen Anlass, sozialer Rückzug, Antriebslosigkeit und negative Gedanken über sich und die Welt. Die Anzeichen für eine Depression können im Kindesalter anders aussehen als bei Erwachsenen. Oft gehen sie einher mit körperlichen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit und Schlafstörungen. Auch Leistungsabfall in der Schule kann ein Anzeichen sein. Mädchen neigen dazu, sich zurückzuziehen und ihre Niedergeschlagenheit offen zu zeigen. Jungs hingegen verstecken ihre Gefühle oft hinter aggressivem und reizbarem Verhalten. Wenn Sie solche Anzeichen bei Ihrem Kind über einen längeren Zeitraum beobachten, lassen Sie dies unbedingt von einem Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder einem spezialisierten Psychotherapeuten klären. Nur der kann eine eindeutige Diagnose stellen.

  • Wer kann helfen und welche Therapiemöglichkeiten gibt es für mein Kind?

    Wer kann helfen und welche Therapiemöglichkeiten gibt es für mein Kind?

    Zunächst einmal ist eine Diagnose von einem Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder einem spezialisierten Psychotherapeuten wichtig. Es gibt auch spezielle Familienberatungsstellen, die Ihnen weiterhelfen können. Bei leichten Depressionen können manchmal schon wenige Psychotherapie-Sitzungen helfen. Bei mittlerer und schwerer Depression ist eventuell ein stationärer Klinikaufenthalt ratsam. Medikamente können auch bei Kindern sinnvoll sein, zum Beispiel begleitend zu einer Verhaltenstherapie. Keine Angst: Antidepressiva sind nicht charakterverändernd und machen nicht abhängig, wie oft noch geglaubt wird.

  • Wie sollte ich mit einem depressiven Kind umgehen?

    Wie sollte ich mit einem depressiven Kind umgehen?

    Depressive Kinder brauchen viel Liebe und Zuwendung. Haben Sie immer ein offenes Ohr und bieten Sie Hilfe an. Nehmen Sie die Probleme Ihres Kindes ernst und sprechen Sie mit ihm darüber. Strukturieren Sie seinen Tag und machen Sie gemeinsame Unternehmungen an frischer Luft. Sie sollten aber auch darauf achten, Ihr Kind nicht zu sehr in Watte zu packen. Muten Sie ihm kleine Aufgaben zu, damit sein Selbstvertrauen wachsen kann, denn depressive Kinder nehmen sich meist nicht als krank wahr, sondern als Versager.

  • Welche Ursachen haben Kinderdepressionen?

    Welche Ursachen haben Kinderdepressionen?

    Wie auch bei Depressionen im Erwachsenenalter gibt es selten eine einzige Ursache. Meist spielen mehrere Faktoren zusammen. Dazu gehören genetische Veranlagung und ungünstige Umwelteinflüsse. Eine Depression kann ohne einen konkreten Grund auftreten, es gibt aber auch so genannte situative Auslöser. So kann die Scheidung der Eltern genauso Auslöser sein wie Mobbing in der Schule oder sexueller Missbrauch. Aber auch das Erfahren von Einsamkeit oder Leistungsdruck sowie körperliche Erkrankungen können Depressionen hervorrufen.

  • Sollte ich Suizidandrohungen meines Kindes ernst nehmen?

    Sollte ich Suizidandrohungen meines Kindes ernst nehmen?

    Unbedingt! Depressive Kinder haben ein erhöhtes Selbstmordrisiko. Und auch wenn Ihr Kind mit suizidalen Äußerungen vielleicht nur Aufmerksamkeit auf seine Notlage richten will, ist dies ein Grund zum Handeln. Suchen Sie das vertraute Gespräch mit Ihrem Kind, bieten Sie ihm Hilfe an und geben Sie ihm alternative Anlaufstellen, an die es sich wenden kann. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Kinder- und Jugendpsychiater oder an den Sozialpsychiatrischen Dienst Ihrer Stadt.

  • Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung einer Kinderdepression?

    Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung einer Kinderdepression?

    Ihre Krankenkasse übernimmt in der Regel die Kosten für die Behandlung Ihres Kindes. Dazu müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein, z.B. ein zugelassener Arzt. Klären Sie das am besten vorab mit Ihrer Krankenkasse.

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